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Produktdetails

Der Augensammler

Der Augensammler

Quelle: amazon

ISBN: 3426198517
EAN: 9783426198513
Herausgeber: Droemer/Knaur

13,50 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten Direkt zum Shop

Features

Beschreibung

Der Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen.

Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann...

Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen

Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer

 

Bilder

Der Augensammler
 

Kunden Meinungen

Der Augensammler

Datum:03.09.2010 - Rating: 5/5

Meine Rezension:
Das Buch "Der Augensammler" von dem Autor Sebastian Fitzek zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann. Das ganze Buch ist von der ersten bis letzten Seite spannend und man möchte einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt beim lesen sehr gut voran. Besonders gelungen und interessant finde ist, das die Seitenzahlen rückwärts laufen und das Buch mit dem Epilog beginnt. Dies hat mich zu Anfang etwas verwirrt und ich dachte schon dass das Buch falsch gebunden ist. Aber nachdem man dann das komplette Buch gelesen hat ergibt das alles einen Sinn.

Die Geschichte an sich ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Hauptperson ist der Ex-Polizist Alexander Zorbach, der nach einem Traumatischen Erlebnis seinen Beruf gewechselt hat und nun für die Zeitung schreibt. Sobald die Geschichte von Ihm handelt, wird in der Ich-Form geschrieben.

Wenn von den anderen Charakteren geschrieben wird, ist der Schreibstil in Form einer geschriebenen Handlung. Es steht dann jeweils immer in der Kapitelüberschrift mit drin von welcher Person gerade geschrieben wird. So erhält man einen Überblick von allen Seiten, ohne das Informationen verloren gehen. Es ist dadurch auch sehr einfach eine Beziehung zu den einzelnen Personen auf zu bauen.

Der Autor versteht es sehr gut den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen, man versucht vergeblich dem Täter auf die Schliche zu kommen und wenn man denkt das Rätsel ist gelöst, kommt auch schon das Ende und man wird überrascht. Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um den Augensammler, bis man am Schluss die komplette Weite des Grauens erkennt. Bis zum Schluss ist dieser Psychothriller nervenzerreißend, spannend und maßlos direkt.

Es war mein erstes Buch von Fitzek, aber ich bin total begeistert davon. Die Weise, wie er den Leser in seinen Bann zieht versteht er richtig gut und man kommt nicht mehr von los. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand lesen und musste einfach wissen wie es weiter geht. Besonders beim Ende und damit der Auflösung wer der Augensammler ist war ich total geschockt. Aber am besten man liest das Buch selbst um zu erfahren, wie es Endet.

Fazit:
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Thriller-Fan, der Lust zum miträtseln hat und am Ende überrascht werden will. Ich kann das Buch nur empfehlen da es eine super spannende Geschichte ist und mich das Ende total gefesselt und überrascht hat. Die Geschichte verspricht "Nervenkitzel" pur.

Das Beste Buch bisher

Datum:01.09.2010 - Rating: 5/5

Wer Fitzek mag, wirs nicht enttäuscht sein. Für mich das bisher beste Buch von ihm. Wenn auch etwas weniger viel Tempo als Splitter oder Amokspiel, beklemmend und hoch spannend.

Eindringlicher Psychothriller mit einem düsteren Finale, das unter die Haut geht

Datum:28.08.2010 - Rating: 5/5

Die Mutter ermordet, das Kind entführt. 45 Stunden Zeit, um es zu finden, bevor es von einem perfiden Serienmörder getötet und seines linken Auges beraubt wird. 45 Stunden Angst und Verzweiflung für den Vater, der die Trauer um seine Frau nicht an sich heranlassen darf, wenn er sein Kind lebend wiedersehen will.
Alexander Zorbach arbeitete als Polizeipsychologe, doch dann wird sein Leben von einem tragischen Unglücksfall überschattet. In Notwehr erschießt er eine psychisch kranke Frau, die ein Kind entführt hat. Von den Behörden freigesprochen, sah sich Zorbach jedoch außerstande seinen alten Beruf weiter auszuüben. Er wurde Journalist und bald berühmt für seine außergewöhnlichen Reportagen über Kriminalfälle. Auch im Fall des Augensammlers ist er involviert und als er, dank des Polizeifunks, zu einem neuen Tatort gerufen wird, ahnt er noch nicht, was in den kommenden Stunden auf ihn wartet. Denn plötzlich wird er selbst zum Hauptverdächtigen, als seine Brieftasche, die er erst kurz zuvor verzweifelt suchte, am Ort eines neuen Verbrechens des Augensammlers gefunden wird. Verzweifelt sucht Alexander Zorbach nach einer Lösung und flüchtet sich in sein geheimes Domizil auf einem abgelegenen See. Dort begegnet er zu seiner eigenen Überraschung der blinden Physiotherapeutin Alina Gregoriev, die behauptet in bestimmten Situationen in die Vergangenheit blicken zu können und den Augensammler erst vor kurzem behandelt zu haben. Damit beginnt für Alexander Zorbach ein wahrer Alptraum

Zugegeben, in der Charakterisierung seiner Hauptfiguren greift Sebastian Fitzek auf altbekannte Merkmale zurück und auch in diesem Fall ist Alexander Zorbach eine psychisch zerrüttete Gestalt, die zwar in ihrem Beruf erstaunliche Erfolge erzielt, aber emotional und sozial ausgebrannt ist. Doch gerade diese Eigenschaften, sowie die Schilderung der Ereignisse aus der Ich-Perspektive, stellen eine erzählerische Dichte zum Leser dar, der gar nicht anders kann, als mit Zorbach mitzufühlen. Natürlich ist es auch dieses Mal ein besonders perfider und intelligenter Serienmörder, der Fitzeks Heimatstadt Berlin zu seinem Revier auserkoren hat. Dass es die Hauptfigur außerdem mit einer blinden Physiotherapeutin zu tun bekommt, die außerdem die Gabe besitzt in die Vergangenheit zu blicken, macht das Setting nur noch interessanter und spannender, zumal Fitzek wieder einmal gewissenhaft und sorgfältig recherchierte. Sieht es zunächst noch so aus, als ob sich der Autor anfangs in Wiedersprüchen und Ungereimtheiten verrennen würde, so führen die einzelnen Fäden am Ende auf geradezu gespenstisch geniale Art und Weise zusammen. Man spürt bei jeder einzelnen Zeile das Herzblut des Autors, das in diese Geschichte miteingeflossen ist und der minimalistische Schreibstil, im Verbund mit den kurzen Kapiteln und dem gefälligen Schriftbild machen auch diesen Fitzek zum beispiellosen Pageturner. Der Roman besitzt eine geradezu mörderische Spannung und zerrt an den Nerven des Lesers, insbesondere bei den Szenen im Keller, wo Zorbach und Alina ein Opfer des Augensammlers finden, das eine unvorstellbare Folter a la Saw über sich ergehen lassen muss. Gekonnt gelingt es Sebastian Fitzek die Gefühle seiner Figuren zu schildern und dem Leser nahe zu bringen, der sich selbst im Todeskeller wähnt. Die rückwärts zählende Paginierung verdeutlicht das Ultimatum und zeugt von dem skurrilen Humor des Schriftstellers, der seinen Zenit noch lange nicht erreicht hat.

WOW - was für ein Buch!! Wer Spannung liebt, kommt an diesem -und allen anderen Büchern von Sebastian Fitzek nicht vorbei

Datum:26.08.2010 - Rating: 5/5

Jeder der dieses Buch zu lesen beginnen möchte, sollte gewarnt sein, denn dieses Buch legt man nicht so schnell wieder weg und auch danach lässt es einen eigentlich nicht mehr los. Ein total spannungsgeladener Thriller der unter die Haut geht. Wechselnde Sichtweisen in der Erzählweise schildern sogar die schreckliche Lage eines der entführten Kinder, wie es um sein Leben kämpft und hofft, dass das alles bloß ein Streich seiner Freunde ist. Dass bei diesem Buch richtig gut recherchiert wurde, wird vor allem an der Blinden Alina schnell klar, denn sie widerspricht so ziemlich allem, was man sonst von einer Blinden erwartet und macht sich so auch oft genug über die Vorurteile über Blinde lustig. Auch die andere Charaktere werden wunderbar realistisch beschrieben und wirken gleich sympatisch. Das ganze endet in einem schockierendem Abschluss, dass man einfach nur noch sprachlos ist. Man muss - ob man will oder nicht - weiter lesen.Keine Chance, das Buch aus der Hand zu legen.Immer wieder bin ich erstaunt, dass bei jedem Buch der Nervenkitzel noch erhöht wird. Fitzek ist ein begnadeter Schreiber, der es schafft die Leser immer wieder aufs neue in seinen Bann zu ziehen. Schade nur, dass es nun wieder eine Zeit dauert, bis ein neuer Titel erscheint. Der Augensammler hat mir bis jetzt als bestest Buch gefallen. Also los kauft euch die Bücher von ihm und dann viel Spass beim lesen.

ohne Worte

Datum:23.08.2010 - Rating: 5/5

Was soll man nach den etlichen Rezensionen noch sagen... Ich habe jedes Buch von Sebastian Fitzek gelesen und bin der Meinung, dass "Der Augensammler" sein schlechtestes Werk ist. Und trotzdem zählt dieses Buch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ganz einfach, weil Sebastian Fitzek selbst dann noch besser ist als die meisten anderen Autoren, wenn eines seiner Bücher nur "gut" anstatt "sehr gut" ist. Für mich der beste deutsche Thriller Autor aller Zeiten!
Absolut lesenswert!

 

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